Centro Sociale

Aus dem Centro

Aus aktuellen Anlässen äußern sich das Plenum und / oder das Offene Vorstandstreffen zu konkreten politischen Themen. Hier eine Auflistung von Stellungnahmen und Erklärungen aus dem Centro:

 

Oktober 2019

 

Stellungnahme des Plenums zum Anschlag in Halle am 9.10.2019

Das Plenum des Centro Sociale ist bestürzt und wütend über den antisemitischen, rassistischen und antifeministischen Anschlag in Halle vom 9.10.2019.

Unsere Solidarität und unser Mitgefühl sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, den Jüdinnen und Juden in Deutschland, den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden, die erneut einen Angriff auf Leib und Leben einzig aufgrund ihres Jüdischseins erleben mussten.
Es ist unerträglich, dass Menschen, die sich sichtbar zum Judentum bekennen, in der Öffentlichkeit und gar in den Synagogen Ziel von Attacken werden.

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September 2019

 

Letzte Grüße

Claus Peter Ortlieb, langjähriger Genosse und Teil der Raumgruppe, ist am Sonntag (15.09.) verstorben.
Das Centro trauert und sendet letzte solidarische Grüße & den Hinterbliebenen viel Kraft!

Siehe dazu auch: https://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/zum-tod-von-claus-peter-ortlieb.html

Februar 2019

 

Behaltet eure Flaschen!

Wenig überrascht, aber doch einigermaßen befremdet nimmt das Plenum des Centro Sociale zur Kenntnis, dass wieder einmal ein linkes Projekt in Hamburg zum Ziel einer fragwürdigen polizeilichen Maßnahme geworden ist.
Der Polizei dürfte genauso klar sein wie uns, dass die selbst auf rechtlich höchst tönernen Füßen stehende Überwachung des Infoladens und Hausprojektes am Kleinen Schäferkamp keine strafrechtlich relevanten Ergebnisse erbringe dürfte. Die glotzende Colaflasche diente also mutmaßlich vorwiegend der Ausspähung und letztlich Einschüchterung der linken Szene im Allgemeinen und der Bewohner*innen und Aktiven des Hauses im Besonderen.

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August 2018

Solidarität mit den Betroffenen von polizeilichen Überwachungs- und Ein­schüchterungsmaßnahmen – im Hafen und anderswo!

Die Unterzeichnenden fordern einen sofortigen Stopp der Dauerüberwachung und rassistischen Kontrollen durch die Polizei an der St. Pauli Hafenstraße und im Schanzenpark. Wir sehen hierin eine rassistische Stimmungsmache und einen gezielten Angriff auf unliebsame linke Strukturen in Hamburg, um diese zu zermürben.

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05.12.2017 


Stellungnahme des Offenen Vorstandstreffens zur Repressionswelle nach G20

 

Das Offene Vorstandstreffen des Centro Sociale verurteilt aufs Schärfste die jüngste Repressionswelle gegen linke Zentren und Aktive.
Dieses Vorgehen von Polizei und Justiz – basierend auf vagen Verdachtsbehauptungen und suggestiven Spekulationen – wird zu einem zunehmend demokratiegefährdenden Problem.

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19.07.2017

Nach dem Gipfel:
Einfach mal die Kirche im Dorf lassen

Derzeit tobt ein bizarr anmutender Kampf um die Deutungshoheit über die Ereignisse während des G20-Gipfels in Hamburg. Während eine unabhängige Aufarbeitung nach Möglichkeit behindert wird, stehen für Teile von Politik und Medien die Alleinschuldigen schon fest.

Wir sind bestürzt, wie der Protest Zehntausender vor und während den Gipfeltagen auf einzelne, medial aufgebauschte Momente herunter gebrochen wird, die nicht im Mindesten repräsentativ sind für die Vielfältigkeit und inhaltliche Relevanz der Kritik.

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18.02.2016

Offener Brief an Leitung des Bezirksamtes Altona

 Wg. Zerstörung der öko-sozialen Struktur des Schanzenhofes in der Bartelsstraße
Endlich mit Restrukturierung und Rückkauf ehemals öffentlicher Immobilien im Schanzen- und Karolinenviertel beginnen

Sehr geehrte Frau Dr. Melzer,

kürzlich verwiesen Sie in einem Gespräch mit dem „Elbe Wochenblatt“ auf die Lebensqualität vor allem im Kern Altonas, zu dem seit einigen Jahren auch das Schanzenviertel gehört.

In wenigen Wochen wird dort in der Bartelsstraße ein Ort langjährigen ökologischen Wirtschaftens, sozialer Arbeit und Selbstverwaltung verschwunden sein, der in über zwei Jahrzehnten hart erarbeitet wurde. Das Bio-Restaurant und das dazu gehörende Hostel SCHANZENSTERN, die Kultur-Etage mit ihren Angeboten, die Palette e.V. und die „Box-Schule“ werden nach einer Entscheidung der neuen Eigentümer, den Brüdern Schommartz (von denen einer auf dem Ticket einer Regierungspartei einen Sitz in der Deputation der Wirtschaftsbehörde hat), weichen müssen.

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2014

Solidarisch mit dem Kollektiven Zentrum

Eine Stadt braucht kulturelle und politische Freiräume.
Sie sind Teil der Infrastruktur. Sie sind wie die öffentlichen Straßen und Parks. Sie sind Möglichkeitsorte, wo Zivilgesellschaft in Erscheinung treten kann.
Das Kollektive Zentrum im Münzviertel ist ein solcher Freiraum – erstritten gegen spekulativen Leerstand und Profitinteressen. Das Kollektive Zentrum ist ein Vorschlag der Bewohnerinnen und Bewohnern des Münzviertels an die Stadt, sich als gesellschaftliches Gebilde und nicht nur als wirtschaftliches Unternehmen zu begreifen.

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2014

Unser offener Brief zur "Gefahrengebiet-Debatte":

An den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, Innensenator Michael Neumann und Kultursenatorin Barbara Kisseler

 Sehr geehrte Frau Barbara Kisseler, sehr geehrter Herr Olaf Scholz, sehr geehrter Herr Michael Neumann,

mit Nachdruck möchten wir, die unterzeichnenden Stadtteilkulturzentren, Wohnprojekte, Initiativen und Einzelpersonen, unserer Empörung über die gegenwärtige innen- und sicherheitspolitische Eskalations-Politik Ihrer Regierung Ausdruck verschaffen und Sie auffordern, für eine sofortige Änderung des Polizeigesetzes zu sorgen und alle noch bestehenden Gefahrengebiete und polizeilichen Sonderrechtszonen abzuschaffen.

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