Aktuelle Information zum Coronavirus

Aufgrund der zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie als erforderlich erachteten Maßnahmen finden auch im Centro bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt.

Centro Sociale for ever

Am 31.12.2019 ist unser Mietvertrag ausgelaufen. Unser Haus in der Sternstr. 2 gehört der Stadt Hamburg und wird von der SteG verwaltet. Wir stehen in Verhandlungen und wollen einen neuen Vertrag mit besseren Konditionen.

Wir, die Ehrenamtlichen des Centro, müssen Monat für Monat Zeit und Energie aufwenden, um die Miete zusammen zu bringen, und das fehlt dann für unser soziales, politisches und kulturelles Engagement. Wir müssen für unsere Arbeit zahlen – und diesen absurden Zustand wollen wir nicht länger akzeptieren.

Die Genossenschaft St. Pauli Nord und rundum, die das Centro trägt, wünscht sich für die weitere Arbeit:

  • mehr Sicherheit durch einen langfristigen Vertrag von mindestens 30 Jahren
  • mehr Verfügungshoheit über die Räume
  • eine deutlich niedrigere finanzielle Belastung

Wir waren im Begriff, eine Kampagne zu starten, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, die liegt jetzt aber durch den allgemeinen shutdown ein bisschen auf Eis.

Aktuell könnt ihr uns ganz allgemein durch das Weitertragen dieses Themas unterstützen, und konkreter gerne Menschen aus Politik (Bezirk und Bürgerschaft) und Verwaltung (Finanzbehörde, LiG, Stadtentwicklungsbehörde) auf unsere Situation und Forderung aufmerksam machen (nachdrücklich).

Offenes #SelbstbestimmungJetzt Plenum

05.04.2020 (Sonntag) 14:00 - 17:00

Kolleg

Das seit 1981 bestehende "Transexuellengesetz" zwingt auch heute noch Trans- und Nonbinary- Personen Zeitaufwendige, auslaugende und entwürdigende Verfahren durchzustehen, um einen Chance auf eine Vornamens- und Geschlechtseintrags- änderung zu haben. Dies beinhaltet mehrere psychiatrische gutachten die tief in die Privatsphäre der betroffenen Personen eingreifen. Ein falscher Vorname oder Geschlechtseintrag im Ausweis kann für die Betreffenden zu Problemen bei Ausreise, Polizeikontrollen oder auch an der Supermarktkasse führen.

Für ein Ende dieser Diskriminierenden Gesetzgebung setzt sich die SelbstbestimmungJetzt Aktion ein. Zu unseren Forderungen gehört einen Vornamens- und Personenstands- änderung beim Standesamt nach eigenem Ermessen, frei von Gutachten und Zwangsberatungen. Zur weiteren Vernetzung und Aktionsplanung wird am 5.4 um 14 Uhr im Centro Soziale Kolleg ein offenes Plenum stattfinden. Wer Lust hat sich zu engagieren oder sich weiter über das Thema zu informieren ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf euch.