Centro Sociale

Tanz in den Mai

30.04.2015 (Donnerstag) 20:30
Kolleg
Kubus
Loki-Lounge
Saal

Feiern im und fürs Centro mit Cocktails, Bands und Dj_anes!

 

guts pie earshot

"Von Anfang an gehörte es zu ihrem Markenzeichen, durch bewusste Unterlassungen (keine Gitarre, später dann ohne Gesang und Sampler, nun ohne Bass, und der Unterlassung von elektronischen „Ersatzgeräten“ wie Sampler oder Laptop) die Musik an die Grenzen des Machbaren zu bringen („Punk ohne Gitarre“, „Drum and Bass ohne Bass“, „Techno ohne Technik“, „Pop ohne Gesang“).

Aus bestehenden musikalische Normen auszubrechen, um etwas völlig Neues, Eigenes zu kreieren – ohne zur intellektuellen Konstruktion zu verkommen ist das Ziel. Die Zitate aus dem Punk und Hardcore werden genauso authentisch umgesetzt wie Drum and Bass, Breakbeat, Techno oder Klassikeinflüsse. Ihre Musik lebt aus dem Gegensatz eingängig-tanzbarer Grooves, gegenüber der Sprengung von Hörgewohnheiten und dem Punk." (wikipedia)

 

 

Holger Burner

Propaganda-Rap - "...Trotzdem rappe ich über die ganze Scheisse. Erstens weil ich nicht mit ansehen kann, wie sie diese Kultur mit ihrem Titten-und-Autos-Bullshit killen. Zweitens weil Rap eben auch auf Demonstrationen und Streiks was rüberbringen kann. Also: Super, wenn ihr die Mucke hört und weiterverbreitet. Besser, wenn man sich auf der Strasse trifft, sei es, um Abschiebungen zu verhindern, gegen Arbeitsplatzabbau zu kämpfen oder den Faschos keinen Meter zu überlassen. See you there!" 

 

Lengualerta

Polit-Rap/RaggaMuffin aus Mexiko. Lengualerta zielt auf gesellschaftliche Veränderung durch Musik und die Kraft der Poesie. Dabei fusionieren Elemente der Jamaikanischen Sound System-Kultur der 1960er Jahre mit der lateinamerikanischen Kultur der Protestsongs. Begleitet von einem DJ oder einer Live-Band besuchte Lengualerta große Teile Mexikos, Südamerikas, Kanadas und Europas und trat dabei gemeinsam mit Künstlern wie Manu Chao, Sargento Garcia, Dr. Ring Ding und Fermin Muguruza auf.

 

DJ Eresahead & Franzboi - bunt gehacktes

DJ Maarty Python - indie/pop/80er/punk/new wave

mit Cocktailbar

alles zugunsten des CentroSociale!

 

Das Centro Sociale wurde 2008 als autonomer Nachbarschaftstreff erkämpft, um ein Kontrapunkt zur Gentrifizierung zu sein und es versucht – trotz hoher monatlicher Miet- und Energiekosten – Freiräume für nichtkommerzielle Aktivitäten im Viertel zu halten. Das Centro Sociale ist genossenschaftlich organisiert und funktioniert in gemeinschaftlichem Engagement, selbstverwaltet und über unbezahlte Arbeit.

Zur Zeit treffen sich im Centro über zwanzig Gruppen, die von hier aus ihre wichtige politische oder kulturelle Arbeit leisten. In der großen Heterogenität der beteiligten Gruppen und Personen und der Offenheit des Centro Sociale für viele und vieles sehen wir eine wesentliche politische Stärke.

Doch auch das Centro Sociale steht nicht außerhalb der kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse: Durch die hohen Mietzahlungen an die Stadt sind wir gezwungen, von allen, die kulturelle, soziale und politische Arbeit im Centro machen, auch noch Miete dafür zu verlangen. Die Stadt eignet sich unsere Mietzahlungen an und beutet den Mehrwert aus, den wir mit unserem ehrenamtlichen Engagement und unseren Angeboten für den Stadtteil schaffen. Um in dieser Situation das Centro Sociale als Freiraum halten zu können braucht es nicht nur viele helfende Hände, sondern auch Geld.

Deshalb wollen wir solidarisch feiern.

  • So viele waren schon hier (seit Juni 2008) 644839