Centro Sociale

tatort kurdistan-Cafe: "Make Rojava Green Again"

12.12.2018 (Mittwoch) 18:30
Saal

tatort kurdistan-Cafe mit Infos und VoKü (18.30-19h), heute:

Zwischen Krieg und Embargo – Ökologische Arbeiten in Rojava Vorstellung der Kampagne „Make Rojava Green Again“

Ein von der Natur entfremdeter Mensch ist ein von sich selbst
entfremdeter, ein sich selbst zerstörender Mensch – kein System hat
diesen Zusammenhang deutlicher aufgezeigt als die kapitalistische
Moderne: Umweltzerstörung und ökologische Krisen gehen Hand in Hand mit
Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen. Die rücksichtslose Mentalität
vom maximalen Profit hat den Planeten an den Rand des Abgrundes geführt,
die Menschheit in ein Chaos aus Krieg, Hunger und sozialen Krisen
gestürzt. Deswegen ist genauso wie Frauenbefreiung und die umfassende
Demokratisierung aller Lebensbereiche die Entwicklung eines ökologischen
Gesellschaftssystems ein Grundpfeiler der Revolution von Rojava.
Auch und vor allem in Rojava, als ein von kolonialer Politik über
Jahrhunderte ausgebeuteter Raum, sind die Folgen vom Krieg,

Naturzerstörung und wirtschaftlichem Embargo allgegenwärtig.
Dem entgegen wird seit 2012 eine neue Gesellschaft basierend auf dem

Demokratischen Konföderalismus aufgebaut. Seit Februar diesen Jahres hat
die Internationalistische Kommune in Zusammenarbeit mit den lokalen
Selbstverwaltungsstrukturen die Kampagne „Make Rojava Green Again“
gestartet um auch die elementaren Fragen der Ökologie in den Fokus der
Rojava-Revolution zu rücken. Ziel ist es unter anderem die Region wieder
zu bewalden und eine dezentrale Versorgung der Ernährung und mit Energie
auf Grundlage ökologischer Werte zu schaffen.

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