Centro Sociale

Klimawandel. Ursachen und Lösungsansätze aus El Salvador und Nicaragua

23.10.2019 (Mittwoch) 20:00
Saal

In Zentralamerika ist der Klimawandel längst Realität: Extreme Dürre, Überschwemmungen und immer wieder auftretende
Wirbelstürme bedrohen das Leben vor allen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.
Janett Castillo aus Nicaragua (MCN-Region Matagalpa) und
José Guevara aus El Salvador (MOVIAC / ACUDESBAL – Region Bajo Lempa)
berichten, wie ein auf Export und Wachstum basiertes Wirtschaftsmodell die ökologische Krise und den Klimawandel in
Zentralamerika verursacht bzw. verschärft haben. Bei dem Ansatz einer ökologischen kleinbäuerlichen nachhaltigen
Landwirtschaft in Zentralamerika hingegen geht es auch darum, mit diesem Entwicklungsmodell zu brechen. So wird
eine Transformation dahingehend angestrebt, dass die Menschen ihre Produktion in erster Linie darauf ausrichten, sich
und ihre Familien sicher, gesund und nachhaltig versorgen zu können. Produktionsüberschüsse werden dann eher auf
lokalen Märkten verkauft. Das macht die Menschen weniger abhängig von schwankender Nachfrage und Preisen auf den
Weltmärkten und nährt dabei die Hoffnung, den Klimawandel überleben zu können.
Klimawandel aus der Perspektive kleinbäuerlicher Organisationen aus Zentralamerika:
Ursachen und Lösungen
23.10. , 20 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2
Eine Veranstaltung der Bundeskoordination Internationalismus
(BUKO) und der IL-Klima-AG

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