Centro Sociale

Ein kritischer Blick auf das Konzept der Jugendberufsagenturen

16.08.2018 (Donnerstag) 20:00
Saal

Das geht ja gut weiter! Verfolgungsbetreuung bis in die Einrichtungen der Offenen Kinder und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Sozialräumlichen Hilfen und Angebote? Ein kritischer Blick auf das Konzept der Jugendberufsagenturen Am 16.08.2018 um 20 Uhr im Centro Sociale In der Jugendberufsagentur (JBA) arbeiten die Berufsberatung der Arbeitsagentur, Jobcenter, HIBB und Bezirke unter einem Dach. Jeder junge Mensch unter 25 Jahren, der auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist, muss sich dort melden und Termine wahrnehmen um nicht drastisch sanktioniert zu werden. Es gibt aktuelle Überlegungen, einen Anteil der Jugendhilfe aus den Standorten der JBA herauszunehmen und sie in die Einrichtungen der OKJA, SHA oder Jugendsozialarbeit zu verschieben. Das würde die Prinzipien nach denen in diesen Einrichtungen gearbeitet wird: Freiwilligkeit, Parteilichkeit, Vertraulichkeit und Akzeptanz zerstören und den jungen Menschen ein weiteres Feld nehmen, in dem sie bisher sehr selbstbestimmt und ohne Repression agieren konnten. Nach einem Beitrag von Marion Panitzsch Wiebe (em. Prof der HAW am Department Soziale Arbeit) wollen wir über diese neuen Entwicklungen diskutieren. Veranstalter: AG Soziales der SOPO, Arbeitskreis kritische Sozialarbeit (AKS) Hamburg, Arbeitskreis Wohnraum für junge Menschen, Hamburger Netzwerk SGB II Menschen Rechte Würde Das geht ja gut weiter! Verfolgungsbetreuung bis in die Einrichtungen der Offenen Kinder und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Sozialräumlichen Hilfen und Angebote? - Ein kritischer Blick auf das Konzept der Jugendberufsagenturen


In der Jugendberufsagentur (JBA) arbeiten die Berufsberatung der Arbeitsagentur, Jobcenter, HIBB und Bezirke unter einem Dach. Jeder junge Mensch unter 25 Jahren, der auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist, muss sich dort melden und Termine wahrnehmen um nicht drastisch sanktioniert zu werden.
Es gibt aktuelle Überlegungen, einen Anteil der Jugendhilfe aus den Standorten der JBA herauszunehmen und sie in die Einrichtungen der OKJA, SHA oder Jugendsozialarbeit zu verschieben. Das würde die Prinzipien nach denen in diesen Einrichtungen gearbeitet wird: Freiwilligkeit, Parteilichkeit, Vertraulichkeit und Akzeptanz zerstören und den jungen Menschen ein weiteres Feld nehmen, in dem sie bisher sehr selbstbestimmt und ohne Repression agieren konnten.

Nach einem Beitrag von Marion Panitzsch Wiebe (em. Prof der HAW am Department Soziale Arbeit) wollen wir über diese neuen Entwicklungen diskutieren.

Veranstalter: AG Soziales der SOPO, Arbeitskreis kritische Sozialarbeit (AKS) Hamburg, Arbeitskreis Wohnraum für junge Menschen, Hamburger Netzwerk SGB II Menschen Rechte Würde

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